Gegen 20 Priester im Bistum Trier sind in den vergangenen Wochen
Missbrauchsvorwürfe erhoben worden. Sie beziehen sich alle auf sexuelle
Übergriffe im Zeitraum von 1950 bis 1990, sagte der
Missbrauchs-Beauftragte des Bistums Trier, Rainer Scherschel, in einem
Zwischenbericht zur Missbrauchssituation am Montag in Trier. Zehn
Beschuldigte seien bereits gestorben. Zwei Fälle habe das Bistum trotz
Verjährung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. In drei Fällen werde
noch das weitere Vorgehen geprüft.
Erschreckendes Ausmaß
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann sagte, das Ausmaß der
Missbrauchsvorwürfe sei „erschreckend“. 35 Personen hätten sich bisher
per E-Mail oder Telefon gemeldet und von ihren „schmerzlichen
Missbrauchserfahrungen“ berichtet. Lang genug sei die „Aufmerksamkeit
viel zu stark auf der Seite der Täter oder der Bewahrung des Rufs der
Institution Kirche“ gewesen, sagte der Bischof. Jetzt müssten die Opfer
im Fokus stehen. Er bat weitere mögliche Opfer, sich zu melden.
Der Trierer Unternehmer Reinhard Ellert wird die Stadt auf
Schadenersatz verklagen. Die Rathausspitze hat ihn drei Jahre lang als
Betrüger beschuldigt und verfolgt - ohne jeden Beweis, wie das
Amtsgericht festgestellt hat.
Der
Abbruchunternehmer Reinhard Ellert wehrte sich drei Jahre lang gegen
den Vorwurf der Stadt Trier, er sei ein Betrüger.
Reinhard Ellert ist kein Freund vieler
Worte. Der Abbruch-Unternehmer und ehemalige Zeitsoldat fasst seine
Situation in zwei Sätzen zusammen: "Ich bin kein Betrüger. Der Vorwurf
der Stadt hat meiner Firma und meiner Gesundheit massiv geschadet, und
deshalb will ich klagen." Die Summe, die er von der Stadt fordern will,
steht noch nicht fest.
Der Konflikt zwischen Ellert und der Stadt Trier begann im
Spätherbst 2006 (der TV berichtete mehrmals). Ellerts Unternehmen hatte
den Bodenabbruch in der Aula des damaligen Hindenburg- und heutigen
Humboldt-Gymnasiums im Auftrag der Stadt Trier übernommen. Das Team
fand zwischen PVC und Estrich eine schwarze Substanz. Eine Probe wurde
vom Institut Koldingen aus Burgwedel in Niedersachsen analysiert. Das
Ergebnis: Die Menge der polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe
(PAK) lag bei 190 Milligramm pro Kilogramm. Der Grenzwert liegt bei 50.
PAK gelten als krebserregend.
Ellert bot die Entsorgung des schwarzen
Klebers an. Doch Peter Dietze, damals Baudezernent der Stadt Trier,
zeigte Ellert wegen versuchten Betrugs an: Der Unternehmer habe die
Schadstoff-Belastung vortäuschen und damit ein höheres Auftragsvolumen
herausschlagen wollen. Die Stadt beauftragte die Analytis-Gesellschaft
mbH damit, selbst Proben zu nehmen und zu analysieren. Alle sechs
Proben waren unverdächtig - keine Gefahr im HGT. Die verdächtige
schwarze Substanz ließ die Stadt vom Bürgerservice abtransportieren.
Im Rechtsstreit mit der Stadt erlebte Ellert das volle Programm. Die
Polizei kam zur Hausdurchsuchung vorbei, vor dem Amtsgericht platzte
die erste Hauptverhandlung wegen einer unvollständig kopierten Akte,
Aufträge wurden wegen des Betrugsvorwurfes zurückgezogen oder gar nicht
erst erteilt. Im März 2008 dann der Paukenschlag: Der damals zuständige
Richter Wolf-Dietrich Strick sah es als erwiesen an, dass die beim
Institut Koldingen eingereichte Probe nicht aus der HGT-Aula stammte.
Ellert erhielt einen Strafbefehl: 6000 Euro und vier Monate auf
Bewährung. Er legte sofort Widerspruch ein.
Zu Recht, urteilte das Amtsgericht, dieses Mal hatte Richter Kai
Flesch den Vorsitz, im Juli 2009. Für einen Betrug gebe es "keinen
einzigen belastbaren Beweis", Ellert wurde freigesprochen. Den
Widerspruch zwischen diesem Freispruch und dem Strafbefehl beleuchtet
der Hintergrund.
Peter Dietze, Urheber des Betrugsvorwurfs,
ging 2007 in den Ruhestand, ebenso wie Oberbürgermeister Helmut
Schröer. Was der amtierende OB Klaus Jensen und Baudezernentin Simone
Kaes-Torchiani vom Fall Ellert halten und ob sie ihn überhaupt kennen,
ist unklar. "Die Stadt gibt dazu keinen Kommentar ab", meldete das
Presseamt auf TV-Anfrage.
Erfolg für die Staatsanwaltschaft
und die Kriminalpolizei Trier: Nach umfangreichen Ermittlungen gegen
204 Verdächtige wurde der Handel mit insgesamt rund 400 Kilogramm
Drogen aufgedeckt. 53 Haftbefehle wurden ausgestellt.
Der Autohandel in Trier-West war nur
Tarnung. In Wirklichkeit handelten die beiden Libanesen mit Drogen und
das im großen Stil. Seit Mai 2008 standen die beiden, ein 29- und ein
34-Jähriger, im Visier der Fahnder. Staatsanwaltschaft und Spezialisten
für Organisierte Kriminalität der Kripo Trier ermittelten monatelang in
der eigens eingerichteten Sonderkommission „Morgenland“. Wochen lang
wurden die Telefone der beiden Libanesen überwacht. Schnell war klar,
dass sie einen der größten Drogenringe in der Region aufgebaut hatten.
Im Oktober 2008 klickten dann zum ersten Mal die Handschellen. Fahnder
nahmen in Trier einen Drogenlieferanten aus dem nordrhein-westfälischen
Düren fest, der fünf Kilogramm Amphetamin an einen Kurier der
Drogenbande verkaufen wollte. Das war der Auftakt zu weiteren
umfangreichen Ermittlungen. Die Fahnder kamen etlichen Lieferanten und
Abnehmern der Bande auf die Spur. Einige von ihnen machten umfangreiche
Aussagen und erhielten, weil sie weitere Verdächtige nennen konnten,
die im Gesetz verankerte Zusage, deswegen milder bestraft zu werden.
Insgesamt 204 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, 53 Verdächtige
wurden Festgenommen. „Es war der größte Drogenermittlungskomplex, den
wir in den vergangenen Jahren in Trier hatten“, sagte der Leitende
Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer unserer Zeitung.
Die Dimensionen werden deutlich wenn man sich die Menge der von der
Bande gehandelten Drogen betrachtet. Brauer geht davon aus, dass rund
250 Kilogramm Marihuana (geschätzter Verkaufswert 6,2 Millionen Euro
umgesetzt worden sein), 140 Kilo Amphetamin im Wert von geschätzt 1,5
Millionen Euro, zwei Kilogramm Haschisch (rund 4000 Euro) und 5000
Ecstasy-Pillen für rund 50000 Euro verkauft worden sind. Außerdem
wurden 20000 Euro Falschgeld, fast 40000 Drogengelder und zwei
Luxus-Wagen. Die meisten der 53 Beschuldigten sind mittlerweile zu
Haftstrafen verurteilt. Die beiden Libanesen sollen für zehn
beziehungsweise neun Jahre ins Gefängnis. Auf die Schliche kamen die Ermittler
dem Drogenhändlering vor zwei Jahren. Damals flogen zwei Libanesen auf,
die in Trier unter dem Deckmantel eines Autohandels mit Drogen dealten.
Nach mehrmonatiger Ermittlung gelang es dem Fachkommissariat
„Organisierte Kriminalität“, die bandenmäßige Struktur des
Drogenhändlerrings aufzudecken. Im Oktober 2008 wurden in der Aachener
Straße in Trier fünf Kilogramm Amphetamine sowie 28.000 Euro Drogengeld
sichergestellt.
Doch damit waren die Ermittlungen nicht am Ende. Vor allem, weil
mehrere der festgenommenen Tatverdächtigen aussagten, folgten 200
weitere Ermittlungsverfahren.
Im März 2009 folgte der Zugriff der Ermittlungsgruppe gegen weitere
Tatverdächtige. Dabei wurden zahlreiche Wohnungen in Trier, Konz,
Gusterath und Bonn durchsucht. Im Rahmen dieser Aktionen wurden weitere
rund zwölf Kilogramm Amphetamin, etwa. 2,4 Kilogramm Marihuana und 135
Gramm Haschisch sichergestellt. Darüber hinaus wurden 10.800 Euro plus
zwei Luxusklassen-Fahrzeuge beschlagnahmt.
Die beiden libanesischen Haupttäter und ein deutscher Mittäter wurden
inzwischen wegen bandenmäßigem Handel und Einfuhr von Betäubungsmitteln
(Marihuana, Amphetamin und Ecstasy) angeklagt und im Februar 2010 vom
Landgericht Trier zu Haftstrafen von zehn und neun Jahren und sechs
Monaten sowie fünf Jahren verurteilt.
Insgesamt wurde in dem Verfahren der Handel mit rund 250 Kilogramm
Marihuana, 140 Kilogramm Amphetamin, zwei Kilogramm Haschisch, 5000
Ecstasy-Pillen sowie die Verbreitung von 20.000 Euro Falschgeld vom
Fachkommissariat „Organisierte Kriminalität” aufgedeckt und von der
Staatsanwaltschaft Trier angeklagt.
Etwa zwei Drittel der angeklagten Verfahren wurden inwzsischen vor dem
Amtsgericht und Landgericht Trier verhandelt und führten überwiegend zu
Freiheitsstrafen zwischen zwei und drei Jahren, in einzelnen Fällen
auch zu Freiheitsstrafen zwischen vier und sechs Jahren. Die übrigen
Verfahren dauern noch an.
TrierErfolg für die Staatsanwaltschaft
und die Kriminalpolizei Trier: Nach umfangreichen Ermittlungen gegen
204 Verdächtige wurde der Handel mit insgesamt rund 400 Kilogramm
Drogen aufgedeckt. 53 Haftbefehle wurden ausgestellt.
Während Frau Werner im deutschen Bundestag ihre erste “Sonntagsrede”
zum Thema Menschenrechte gehalten hat, zeigt sie auf der Trierer
Politbühne ein völlig anderes Gesicht. Da geht es nicht um
Menschenrechte, sondern um ihre eigenen Rechte und Machtinteressen, da
wird mit harten Bandagen gekämpft. Es geht um Krieg, wie der Trierische
Volksfreund formulierte. Der Gegner heisst Dr. Johannes Verbeek. Und
während Johannes Verbeek durch die Neuaufnahme von Mitgliedern bei den
Trierer Linken darauf hofft, andere Mehrheitsverhätlnisse innerhalb der
Partei aufbauen zu können, um damit die Seilschaft Werner-Gleissner und
Co. zu neutralisieren, reagiert das Trierer LINKE-Büro von Frau Werner
in der Paulinstrasse: Mitgliedsanträge werden erst gar nicht versandt.
Persönliche Mobbingkampagnen gegen ihren Stadtratskollegen Dr.
Johannes Verbeek, die Aufkündigung der Fraktion im Trierer Stadtrat,
die Zerstörung des Wählervertrauens in die Trierer LINKEN sind
Meilensteine der gerade erst aufkeimenden politischen Laufbahn von
Katrin Werner. Die Berichterstattung der letzten Monate und Wochen
haben die LINKE in Trier und bundesweit stark geschädigt. Während Dr.
Verbeek engagiert Sacharbeit für die LINKEN betrieben hat und sich
intensiv kommunalpolitschen Themen gewidmet hat, hat Katrin Werner
Seilschaften um sich geschart, um ihre “Machtbasis” zu festigen. Dabei
war Dr. Verbeek ein Störfaktor. Der letzte Coup von ihr war, ihre
Mitarbeit im Trierer Stadtrat aufzukündigen, um so nicht mehr mit dem
von ihr gemobbten Johannes Verbeek zusammenarbeiten zu müssen. Der
Trierische Volksfreund sprach sogar von Krieg.
Offenbar wollen Katrin Werner und der Ortsvorstand der Trierer
LINKE auf Druck von oben nun plötzlich wieder ihren Fraktionsstatus im
Stadtrat zurückhaben. Stadtratsmitglied und Bundestagsabgeordnete
Werner, die zusammen mit Parteigenossen Johannes Verbeek im Stadtrat
sitzt, hatte den Fraktionsstatus erst am vorvergangenen Montag
aufgekündigt. Grund seien unüberbrückbare Differenzen mit Verbeek
gewesen. Als Reaktion darauf bezeichnete der Gymnasiallehrer die
Bundestagsabgeordnete öffentlich als “krank und therapiebedürftig”.
Am vergangenen Wochenende war der seit Monaten andauernde und ins
Absurde abgleitende Zwist in der Trierer Linken Thema einer
Klausursitzung des Partei-Landesvorstandes, dem Werner selbst als
stellvertretende Vorsitzende angehört. Anschließend forderte der
Landesvorsitzende Werner auf, ihr Stadtratsmandat niederzulegen: die
“Aufkündigung von Fraktionen” sei “nicht akzeptabel”, heißt es in der
Veröffentlichung auf der offiziellen Homepage der Partei. Bei
“Verlassen der Fraktion” werde außerdem erwartet, dass “das Mandat
zurückgegeben wird”. Auch Verbeek wurde gerügt: Seine persönlichen
Angriffe gegen Werner seien “aufs Schärfste” zurückzuweisen.
Wer sich tiefer mit den Vorgängen um Katrin Werner und der Trierer
LINKE beschäftigen will, dem sei der nachtstehende Link mit Artikeln
des Trierischen Volksfreunds empfohlen.
Es ist nicht denkbar, dass die LINKE in Trier jemals wieder das
Vertrauen und die Wählergunst erlangen kann, mit dem der Wähler die
LINKE bei der letzten Bundestagswahl ausgestattet hat. Katrin Werner
hat es zwar mit viel Glück dank Wählervotum in den Bundestag geschafft,
aber sie hat es nicht geschafft alle politischen Kräfte bei der Trierer
LINKE so zu integrieren, dass Sacharbeit möglich ist. Zu sehr lässt sie
sich von eigenen, egoistischen Machtinteressen leiten. Schade.
Erneut ist ein Polizist der flächengrößten rheinland-pfälzischen Polizeidirektion ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.Wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften ermittelt die
Staatsanwaltschaft Trier gegen einen 53 Jahre alten Polizisten der
Polizeidirektion Wittlich.
Wie die Tageszeitung «Trierischer
Volksfreund» (Freitagsausgabe) berichtet, fanden Ermittler auf dem
Privatcomputer des Beamten Kinderporno-Videos. Der 53-Jährige sei wegen
der Schwere der Vorwürfe bereits Anfang März vom Dienst suspendiert
worden, sagte Polizeisprecherin Monika Peters der Zeitung. Zudem seien
seine Dienstbezüge gekürzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte dem
Bericht zufolge eigentlich wegen anderer Vorwürfe gegen den
Polizeibeamten ermittelt, die sich bisher jedoch nicht bestätigt
hätten. Welche Vorwürfe das sind, wollte Triers Leitender
Oberstaatsanwaltschaft Jürgen Brauer dem Blatt jedoch nicht sagen.
Noch deutlich länger laufen inzwischen die
Ermittlungen gegen einen ebenfalls suspendierten Polizisten aus dem
Vulkaneifelkreis. Der 50-jährige leitende Polizeibeamte soll im
vergangenen Jahr nach einem Rosenmontagszug eine Frau sexuell belästigt
haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Trie rer
Amtsgericht seinerzeit einen Haftbefehl gegen den Mann, der gegen
Auflagen allerdings außer Vollzug gesetzt wurde. Wie Triers Leitender
Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer dem TV am Donnerstag sagte, dauern die
Ermittlungen weiter an: "Es sind zahlreiche Zeugen zu vernehmen, weil
das Verhalten der Beteiligten im Vorfeld bei einer Rosenmontagsfeier
aufzuklären ist." Polizeisprecher Karl-Peter Jochem sagte: "Der Beamte
ist weiter vom Dienst suspendiert."
Zur Polizeidirektion
Wittlich gehören die Polizeiinspektionen Wittlich, Bitburg, Prüm, Daun
(mit Gerolsteiner Wache), Bernkastel-Kues, Zell (mit Wache
Traben-Trarbach), die Kriminalinspektion Wittlich und die
Autobahnstation Schweich. 470 Polizisten sind für 290 000 Einwohner
verantwortlich.
In der Trierer Zurmaiener Straße in Höhe der
Baustellewurde eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt.
Kampfmittelräumdienst, Polizei, Feuerwehr,
Stadtwerke sind im Einsatz gewesen, um die Entschärfung, Bergung und den Schutz der anliegenden Bevölerung sicherzustellen. Knapp 50 Menschen mussten ihre
Wohnungen in der Nähe der Fundstelle verlassen. Die Mosel-Schifffahrt
wurde vorübergehend eingestellt. Der Verkehr auf der B 53 auf der
gegenüberliegenden Flussseite ist nicht betroffen. Thomas Egger, Triers
neuer Sicherheitsdezernent, atmet auf: „Gut, dass sich die Auswirkungen
in Grenzen halten.“ Beim Mutterhaus-Bombenfund am 22. März 2007 mussten
5000 Menschen die Sperrzone verlassen.
Nach Einschätzung des Heimatforschers
Adolf Welter (74) schlug die Bombe am 20. September 1944 auf dem
damaligen Klärwerks-Gelände ein: „US-Bomber vom Typ B 26 Marauder
griffen damals den Hauptbahnhof an. Einige Maschinen hatten technische
Probleme und konnten ihre Ladung nicht im Zielgebiet abwerfen. Die
Bomben explodierten stattdessen zwischen Verteilerring und
Zeughausstraße.“ Bis auf eine…
Leiche in Trier gefunden: Toter in Kürenz liegt in Blutlache - Am
Mittwochmorgen, 17. März, hat die Polizei in Trier-Kürenz die Leiche
eines 53-jährigen Mannes in dessen Wohnung gefunden. Laut
Staatsanwaltschaft lag er in einer Blutlache. Es sei aber möglich, dass
der Mann eines natürlichen Todes gestorben sei, denn sei schwer krank
gewesen. Der 53-Jährige war drei Tage nicht zur Arbeit erschienen.
Deshalb hatten die Ermittler die Wohnung geöffnet.
Der Sonderbeauftragte der katholischen
Kirche in Deutschland für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in
Deutschland, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, hat schwere
Versäumnisse der Kirche eingestanden. „Da wo kein wirklicher
Aufklärungswille vorhanden war und Täter einfach nur versetzt wurden,
müssen wir in einer ganzen Reihe von Fällen gestehen, dass vertuscht
worden ist“, sagte Ackermann der „Rhein-Zeitung“. Die Schuldfrage sieht
der Bischof dabei weniger bei der Kirche als Institution als vielmehr
bei den Tätern und denjenigen, die als Vorgesetzte ihrer Verantwortung
nicht gerecht geworden seien.
Ackermann äußerte sich zuversichtlich, dass die Missbrauchsfälle nun
zügig aufgearbeitet würden. „Wir werden in diesem Jahr unsere
Leitlinien überarbeitet und die Entschädigung geklärt haben“, sagte er
der Zeitung. Eine finanzielle Unterstützung der Opfer sei llerdings nur
als ein Teil der Entschädigung. „Die Anerkennung des Unrechts muss
diesen Menschen auch gerecht werden. Wir wollen uns nicht durch
bestimmte Summen freikaufen“, sagte der Geistliche.
Ackermann verteidigte zudem Papst Benedikt XVI. gegen die Kritik,
dieser habe kein klares Wort zu den Missbrauchsfällen in Deutschland
gefunden: „Man tut dem Papst Unrecht, wenn man den Eindruck erweckt, er
wäre in dieser Frage nicht klar.“ Die Diskussion um eine Abschaffung
des Zölibats im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen hält Ackermann
für nicht förderlich. „Eine sexuelle Störung liegt früher fest. Sie
wird nicht durch ein Versprechen ausgelöst, das ein erwachsener Mann
ablegt“, sagte er.
Michael Billen will trotz laufender Ermittlungsverfahren nochmal für den rheinland-pfälzischen Landtag kandidieren
So rasch, wie von vielen im
CDU-Landesvorstand erhofft und gefordert, werden die
rheinland-pfälzischen Christdemokraten den Kaschenbacher Landwirt
Michael Billen nicht los. Gestern Abend gab der 54-jährige
Landtagsabgeordnete in Bitburg bekannt, dass er bei der Landtagswahl
2011 erneut als CDU-Direktkandidat in seinem Wahlkreis antreten will.
Billen sitzt seit 1996 im Landtag; bei der letzten Wahl vor vier Jahren
gewann er das Bitburg-Prümer Direktmandat mit sechs Prozentpunkten
Vorsprung gegen seine SPD-Herausforderin Monika Fink.
Michael Billen steht innerparteilich in
der Kritik, seit er Ende November zugegeben hat, illegal Daten aus dem
polizeilichen Informationsdienst Polis "abgegriffen" zu haben.
Hintergrund: die Nürburgring-Affäre.
Wegen der Polizeidaten-Affäre ermittelt die Landauer Staatsanwaltschaft
gegen Billen. Bis Ende des Monats seien die Ermittlungen
voraussichtlich abgeschlossen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt
Detlef Winter.
In Riol hat die Polizei aus der Mosel die Leiche eines marokkanischen
Studenten geborgen, der seit dem 11. Februar vermisst wurde. Die
Todesursache ist noch unklar.
An Weiberdonnerstag, 11. Februar, war
Daymene bis gegen 22 Uhr mit Bekannten durch die Trierer Innenstadt
gezogen. Anschließend telefonierte er bis gegen 1.30 Uhr mit Freunden
und seinen Eltern. Seitdem fehlte von ihm jede Spur. Auch die Fahndung
über die Medien ergab keine Hinweise.
Am gestrigen Montag waren drei Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamtes
mit ihrem Arbeitsboot von Trier nach Detzem unterwegs, als ein Mitglied
der Besatzung in Höhe Riol einen leblosen Körper auf der
Wasseroberfläche wahrnahm. Nach Eintreffen von Kriminalbeamten der
Polizei-Inspektion (PI) Schweich und Beamten der Wasserschutzpolizei
wurde die Leiche geborgen. Später stellte sich heraus, dass es sich um
den vermissten Marokkaner handelt. Ob die Staatsanwaltschaft zur
Klärung der Todesursache eine Obduktion bei Gericht beantragt, wird
noch geprüft.
„Wir gehen derzeit nicht von einem Verbrechen aus“, sagt Dieter
Wiegandt, stellvertretender Leiter der PI Schweich. Demnach könnte es
sich um Suizid oder einen Unfall handeln.
Albert von Schrenck-Notzing war ein deutscher Parapsychologe, der 1929 verstarb, im Jahre 1972 aber wiedergeboren wurde und 2002 in seinem Backofen ein Tor zur Hölle entdeckte.
Lebenslauf
Albert wurde 1862 in Oldenburg als Sohn des Majors Walter Freiherr
von Schrenck-Notzing und dessen Ehefrau Meta Abbes geboren. Bereits mit
26 Jahren promovierte er in den Fächern Medizin und
Salatmayonnaisenveredelung und ließ sich 1889 als erster medizinischer
Psychologe und Salatmayonnaisenkonsultant Süddeutschlands in München
nieder. Er wurde über die Grenzen Münchens hinaus bekannt, als er
begann sich mit der Entwicklung von Hypnosetechniken und der Parapsychologie zu beschäftigen. Legendär sind seine Hypnoseexperimente mit Senfgurken, die er durch spezielle Konzentrationstechniken dazu befähigte, ihren Körper zu verlassen und im astralen Raum herumzufliegen.
Auch seine Studien über die Telepathie
trugen dazu bei, dass immer mehr Menschen auf eine verbale
Kommunikation verzichten konnten und sich mithilfe des telepathischen
Gedankenaustauschs untereinander verständigen konnten. Er führte 1912
die Telepathie-Flatrate ein, was den telepathischen Funkverkehr auch
für den Normalbürger erschwinglich machte und diesen somit zur
ernsthaften Konkurrenz der gerade aufkommenden telefonischen
Kommunikation machte.
Albert von Schrenck-Notzing war selber hellsichtig und konnte schon in
seiner frühen Kindheit die Zukunft voraussagen. So brabbelte er schon
1868 als sechsjähriger Bub etwas vom Ersten Weltkrieg
daher und prophezeite der noch gar nicht existierenden deutschen
Fußball-Nationalmannschaft den Gewinn der Weltmeisterschaft 1974. Kurz
vor seinem Tod
1929 begegnete er dem leibhaftigen Tod, als er sich morgens am
Zeitungsstand seine Morgenzeitung besorgen wollte. Die beiden gingen
zusammen eine Weinschorle trinken und unterhielten sich prächtig über
den Sinn des Sterbens und die Vorurteile, die Menschen gegenüber dem
Tod empfinden. Dieses Ereignis wird in der Parapsychologie als die
erste, wisschenschaftlich belegte Nahtoderfahrung gewertet und bei
seinem leibhaftigen Tod am 12. Feburar 1929 sprach Albert auf seinem
Totenbett: “Trauert nicht um mich, ich gehe jetzt zu meinem guten
Freund, dem Tod und werde in 43 Jahren und 2 Tagen wiedergeboren
werden, um mein Werk zu vollenden.”
Wiedergeburt
Und tatsächlich, am 14. Februar 1972 wurde Albert von Schrenck-Notzing wiedergeboren. Man fand ihn unter einer Brücke in Wuppertal
in einem Bastkörbchen, nur mit einem Fußballschal des SV Borussia
Wuppertal bekleidet. Eine Pflegefamilie nahm sich des kleinen Jungen an
und nach seiner zweiten, sehr unspektakulär verlaufenen Kindheit,
studierte Albert erneut Medizin und Psychologie, um dort anzuknüpfen,
wo er 1929 aufgehört hatte. 1998 promovierte er erneut in medizinischer
Psychologie und machte sich danach zur Aufgabe, die weltweit
aufgestellten Höllentore
aufzuspüren und zu katalogisieren. Bei seinen Forschungen entdeckte er
dann am 14. Februar 2002 in seinem Backofen einen bis dato nicht für
möglich gehaltenen Zugang zur Hölle, der ihn prompt verschluckte und
erst nach 2 Wochen wieder freigab, nachdem Luzifer bemerkt hatte, dass
die Zeit des Parapsychologen noch nicht gekommen war und er für einen
dauerhaften Aufenthalt in der Hölle auch gar nicht die nötigen
Voraussetzungen mitbrachte. Schrenk-Notzing muss in der Hölle
Schreckliches erlebt haben, denn fortan war er ein sehr verschlossener,
verängstigter Mensch, der sich nicht mehr auf die Straße traute und
unter einem massiven Verfolgungswahn litt. Heute lebt der Forscher abgeschieden und verarmt in einem Obdachlosenheim in Trier.
Schein und Sein, Wille und Möglichkeit – das klafft bei Guido Westerwelle auseinander. Ein Mensch, der aufgrund seiner sexuellen Orientierung die Heuchelei und die Doppelmoral des gesellschaftlichen Lebens kennt, lässt sich dazu herab, aus Gründen der Profilierung Menschen zu diffamieren, welche an den Rand der Gesellschaft und in die Armut gedrängt wurden. Das ist nichts, worauf man stolz sein könnte.
Jetzt zeigt sich, dass er als Aussenminister geschickt das Geschäft der Günstlingswirtschaft betreibt und ruft öffentliche Kritik und Empörung von allen Seiten hervor. Westerwelle, so scheint es, wird der unbeliebteste Aussenminister, den die Bundesrepublik je hatte. Fortlaugfend zieht er Aufmerksamkeit auf sich, negative versteht sich.
Aber was sind die Gründe dafür? Westerwelle zeigt einen narzistisch anmutenden Hang zur Aufmerksamkeit um jeden Preis. Wenn er redet wird er laut, er schreit, so als ob Lautstärke Zuhörerinteresse erzeugt. Zweifellos: er will Aufmerksamkeit, redet von Gerechtigkeit, will recht haben und recht behalten. Klugscheisser nennen ihn manche. Er wills denen da (wer ist das überhaupt?) mal richtig zeigen wer er ist, was in ihm steckt und wozu er fähig ist. Wo liegen seine Verletzungen, wo fühlte sich der kleine Guido so wenig angenommen, abgelehnt, dass er nun nach unten auf die Schwachen treten muss, um sich seiner eigenen Grandiosität zu versichern? Warum muss der jetzt grosse Guido ein Macht- und Verstrikckungsimperium mit Günstlingen aufbauen. Warum kann er nicht einfach ein netter, diplomatischer Aussenminister sein, auf den alle Deutschen stolz sein können?
Fragen über Fragen. Schaut man tiefer, tun sich Abgründe auf...seelische Abgründe, Verletzungen, allzu menschliche Niederlagen, die man jetzt überkompensieren kann mit aller Unerbittlichkeit, die man selber erfahren hat. Es ist spürbar, hier ist ein Mensch am Kämpfen, einer, für den kämpfen lebenswichtig ist, einer, der ums innere Überleben kämpft, der keine innere Ruhe findet. Einer, dem der STERN attestierte, nie wirklich erwachsen geworden zu sein.
Da hat also jemand gelernt, anzugreifen, auszuteilen: Journalisten, politische Gegner, Widersacher in den eigenen Reihen, das gesellschaftliche System, die Menschen, die vom System abhängig sind. Eine blinde und rücksichtslose Wut macht sich breit mit der gewaltigen, omnipotenten Anspruchskraft eines Tsunamis. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit doch nur um eine kleine Westerwelle, wie Seehofer lächelnd bemerkte.
Gewiss, diese Anmerkungen haben keinen politischen Focus und bleiben menschlich..allzu menschlich.
Mensch Westerwelle! Komm runter und werde normal möchte man ihm freundlich schulterklopfend raten.
"Er setzt wie früher auf Aggression, Lautstärke, giftige Brillanz. Man weiß nicht, wo das hinführt.
Für ihre Verhältnisse hat Angela Merkel dem Vizekanzler bereits
ziemlich deutliche Zeichen gegeben. Sie stoppte seinen Wutausbruch im
Koalitionsausschuss, ließ ihre stellvertretende
Regierungssprecherin eine Art Stilkritik üben. Nun hat der
CDU-Generalsekretär Westerwelles Ausfälle zurückgewiesen. Es ist nicht
zu erkennen, dass ihn das bremsen könnte. Die Gründe seiner Wut bleiben
ja – der Triumph, der bereits bitter schmeckt, die kleine Münze des
Regierens, die gefährlichen schwarz-grünen Spiele. Das treibt ihn um.
Doch Westerwelles Dauerempörung und das diplomatische Amt gehen nicht
lange zusammen.
Vier Jahre lang wird Angela Merkel das nicht einfach mitansehen können."
Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnen vor Currypulver, das mit Salmonellen versucht ist. Bei dem Pulver handelt es sich um das Produkt „Curry Elefant Indisch Style“ der Marke Sultan mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.01.2011 der Firma KAR GmbH
in Wernfeld. Salmonellen sind Bakterien, die Erbrechen und Durchfall
auslösen können, bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind schwere
Erkrankungen möglich. Daher wird eindringlich vor dem Verzehr des
betroffenen Curry-Pulvers gewarnt, Verbraucher sollen davon nichts
verzehren und es zum Händler zubringen.
Dies ist nicht die erste Rückrufaktion der KAR GmbH: 2003 und 2004 mussten insgesamt achtmal
mehrere Chargen Chili- und Curry-Pulver zurückgerufen werden. Damals
waren in den Pulvern Farbstoffe gefunden worden, die in der EU nicht
zugelassen sind. Die Geschäftsführerin der KAR GmbH, Gertrud Tutanel
hatte damals erklärt, dass sie den Chili und die Zutaten für das selbst
gemixte Curry-Pulver aus Indien importieren lasse in einem Labor auf
verbotene Stoffe testen lasse. Eine 100-prozentige Sicherheit sei
jedoch nicht zu erreichen.
Der Trierische Volksfreund meldete in seiner Online-Ausgabe vom 10.3.2010:
"Während immer mehr Missbrauchsfälle ans Licht kommen, hat parallel dazu
die Aufarbeitung im Bistum Trier begonnen. Eine systematische
Untersuchung von Personalakten Beschäftigter im Bistum wird es aber
nicht geben"
Der Versuch von PUBLICUS TREVERENSIS telefonisch bei der Pressestelle nachzufragen, ob sich inzwischen Missbrauchsopfer im Trierer Bistum gemeldet haben, scheiterte. Redakteur Ernst Mettlach von der bischöflichen Pressestelle bestand darauf, eine formelle Email-Anfrage zu dieser Nachfrage zu erhalten. Auf den Hinweis, es gehe nur darum, eine allgemeine Aussage zu erhalten, ob überhaupt Missbrauch im Bistum Trier von Betroffenen mitgeteilt wurde, verweigerte der Redakteur die entsprechende Auskunft. Nachdem PUBLICUS TREVERENSIS Herrn Mettlach mitteilte, man werde dann eine Meldung verfassen, dass keine Auskunft erfolgt sei, wurde Herr Mettlach drohend. "Wenn Sie eine solche Meldung verfassen, werden Sie Ärger bekommen", sagte Herr Mettlach.
Es ist ein unglaublicher Vorgang, dass ein Mitarbeiter der bischöflichen Pressestelle bei einem so sensiblen Thema solche verbalen Geschütze auffährt. Es geht hier insbesondere um den Ruf der katholischen Kirche, um den Ruf des Bistums und seiner Öffentlichkeitsarbeit, sowie um eine schonungslose Aufklärung aller bekannt werdenden Missbrauchsfälle, so wie Bischof Ackermann das auch selbst fordert.
der Trierische Volksfreund meldete in seinem oben zitierten Artikel weiter zu diesem Thema:
"Bislang herrscht noch Stillschweigen über
die Zahlen der im Bistum Trier bekannt gewordenen Missbrauchsfälle. Das
soll sich ändern: "Wir sind gerade dabei, die Fälle zu überprüfen und
zu recherchieren", sagt Bistumssprecher Stephan Kronenburg auf
TV-Anfrage. In "hoffentlich nicht mehr allzu ferner Zeit" werde das
Bistum einen Bericht vorstellen, "der auch belastbare Zahlen enthalten
wird", kündigt Kronenburg an. Die "Opferzahl" wird sich wohl
überwiegend auf die Zahl der Betroffenen stützen, die sich bei dem
Missbrauchsbeauftragten im Bistum, Prälat Rainer Scherschel, oder unter
der Hotline bei der Deutschen Bischofskonferenz melden. Diese Hotline
soll noch vor Ostern eingerichtet und bekannt gemacht werden.
Eine systematische Untersuchung aller Personalakten von Geistlichen und
kirchlichen Angestellten im Bistum Trier schließt der Bistumssprecher
aus. Die Gründe: "Zum einen ist das nicht leistbar, und zum anderen
stellt sich auch die Frage, wo man da anfangen soll." Und: Ein solches
Vorgehen würde bedeuten, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Bistums Trier unter Generalverdacht gestellt würden, sagt Kronenburg.
Die lückenlose Aufklärung, die der Trierer Bischof Stephan Ackermann
fordert, wird sich also auf die Fälle beziehen, die an das Bistum
herangetragen werden. "Wir können den Menschen versichern, dass wir
allen an uns herangetragenen Vorfällen mit den uns zur Verfügung
stehenden Mitteln nachgehen und versuchen werden, sie lückenlos
aufzuklären", sagt der Bistumssprecher."
Ob diese Öffentlichkeitspolitik des Bistums geeignet ist, das verspielte Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen muss jeder für sich selber entscheiden.
Katrin Werner, Ratsmitglied und Bundestagsabgeordnete, ist heute aus
der Stadratsfraktion der Trierer LINKEN ausgetreten, behält aber ihr Mandat. Die Konsequenzen sind
drastisch. Das Verhalten Katrin Werners schädigt die LINKEN ennorm, verspielt restlos das Wählervertrauen in Trier und lässt Johannes Verbeek ohne Rückhalt als Einzelkämpfer zurück.
Katrin Werner geht..Verbeek jetzt Einzelkämpfer - Fraktionsstatus aufgehoben.
In der Linken-Fraktion im Trierer
Stadtrat bleibt nur noch der Vorsitzende Johannes Verbeek. Damit ist
nach der städtischen Satzung der Fraktionsstatus weg – und damit auch
die Vertretung in den Ausschüssen sowie Teile des Antragsrechtes und
der Finanzierung.
Eine Katastrophe für die politische Vertretung von immerhin fast
1500 Trierer Wählern. Seit der Kommunalwahl hatte es fast pausenlos
gekracht. Der sperrige, aber enorm fleißige und in der Trierer
Kommunalszene bewanderte Verbeek geriet mit fast allen über Kreuz. Erst
warf Fraktionskollege Marc Gleißner den Bettel hin, worauf Katrin
Werner nachrückte. Dann schmiss Verbeek Fraktionssekretär Konny Kanty
raus, seinerseits nächster Nachrücker für den Rat.
Dr. Johannes Verbeek über Katrin Werner: “Frau Werner braucht für ihren Politikstil enge Vertraute, die sie bei
politisch Unerfahrenen und finanziell Abhängigen findet. Als sie
merkte, dass ich eine eigenständig denkende und mit anderen sachlich
kooperierende Person bin, fing sie mit ihrer Gruppe an, mich zu
demontieren und zu mobben.”
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Unterdessen war Werner überraschend in den Bundestag eingezogen und
engagierte Gleißner und Kanty für ihr Abgeordnetenbüro. Gegenseitige
Rücktrittsforderungen flogen durch die Luft, am Ende landete man gar
vor Gericht. Verbeek stieg aus der Fraktion aus, dann wieder ein. Nun
zog Werner endgültig die Reißleine. „Mangelnde Kompromissbereitschaft“
und „zu wenig Respekt gegenüber der Partei“ wirft sie Verbeek vor.
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