Montag, 28. September 2009
Sieben Abgeordnete aus der Region Trier im neuen Bundestag
amtlich: Dem neuen Bundestag gehören auch sieben Parlamentarier aus der
Region Trier an. Bislang saßen sechs Abgeordnete aus der Region
Eifel/Mosel/Hunsrück im Parlament. Die drei CDU-Männer Peter Bleser
(Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück), Bernhard Kaster (Trier) und Patrick
Schnieder (Bitburg) gewannen ihre Direktmandate. Ulrike Höfken (Grüne)
und Edmund Geisen (FDP) sowie Manfred Nink (SPD) und Katrin Werner
(Linke) schafften über die Landeslisten ihrer Parteien den Sprung nach
Berlin. Bei Nink und Werner stand erst am frühen Montagmorgen fest,
dass ihnen der Sprung in den Bundestag gelungen war. Für den Kenner
SPD-Landtagsabgeordneten rückt Irmgard Fürst aus Ralingen-Wintersdorf
(Verbandsgemeinde Trier-Land) in den Landtag nach.
Nach vier Jahren großer Koalition wird Deutschland künftig von Union
und FDP regiert. Dank eines sensationellen FDP-Ergebnisses bei der
Bundestagswahl kann Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrem
Wunschpartner regieren – obwohl die Union erneut schwach abschnitt. Mit
Überhangmandaten wurde für Schwarz-Gelb eine klare Parlamentsmehrheit
von 331 Sitzen errechnet. SPD, Linke und Grüne kommen Hochrechnungen
zufolge auf 291 Mandate. Die SPD mit Kanzlerkandidat Frank-Walter
Steinmeier fuhr das schlechteste Ergebnis seit 1949 ein. Die FDP unter
Guido Westerwelle holte das beste Ergebnis ihrer Geschichte und kann
erstmals seit 1998 wieder mitregieren. Grüne und Linke erzielten
ebenfalls zweistellige Rekordergebnisse, können angesichts der
SPD-Verluste Schwarz- Gelb aber nicht verhindern. CDU-Chefin Merkel
wurde als sechster Regierungschef nach Konrad Adenauer (CDU), Willy
Brandt, Helmut Schmidt (beide SPD), Helmut Kohl (CDU) und Gerhard
Schröder (SPD) im Amt bestätigt.
Freitag, 25. September 2009
Trier: Antenne West wieder in den Negativ-Schlagzeilen

Antenne West - Sven Herzog kommt nicht aus den Schlagzeilen. In letzter Zeit häufen sich Berichte, wonach Antenne West ernstlich in Schwierigkeiten steckt. So berichtet das Trierer Nachrichten-Magazin 16VOR in der Ausgabe vom 25.9.2009 unter der Überschrift "Wir sehen das mit grosser Sorge" folgendes:
"Ehemalige Mitarbeiter und Auszubildende von Antenne West
sollen seit Wochen auf ihr Gehalt warten, obwohl Geschäftsführer Sven
Herzog gegenüber den Medien stets betont, dass sein Unternehmen nicht
in finanziellen Schwierigkeiten stecke. Zudem klagen derzeit einige
Firmen gegen den Sender und seine Vermarktungsgesellschaft “Regie 1″.
Vor dem Trierer Arbeits-, Amts- und Landgericht laufen bereits seit
Monaten Prozesse wegen ausstehender Zahlungen. Derweil wurde das
Verfahren gegen 16vor – Herzog hatte Anzeige erstattet wegen angeblich falscher Behauptungen in einem früheren Beitrag – eingestellt."
Es hat den Anschein, dass der lokale Radio- und Fernsehsender Antenne West immer tiefer in der Krise steckt. Die erst im März
gestartete digitale Satellitenübertragung, die sich der Sender noch mit
zwei anderen Anbietern teilte, wurde jetzt wieder eingestellt. Zudem wurden wieder Mitarbeiter entlassen. Christoph Jan Longen und Daniel Wermke
mussten gehen, auch erhielten sieben Auszubildende ihre Kündigung.
Mehrere Ex-Mitarbeiter haben gegen Antenne West geklagt. Klagen sind anhängig vor dem Arbeitsgericht, dem Trierer Amts- und Landgericht. Es geht um ausstehende Zahlungen. Besonders brisant kann es für Sven Herzog im Verfahren mit der RTL-Tochter
CLT-UFA werden. 2009 kündigte CLT-UFA einen Vermarktungsvertrag
mit Herzogs “Regie 1″, weil Einnahmen nicht weitergeleitet worden sein
sollen. Hier geht es um einen hohen fünfstelligen Betrag. Einen
Vergleich lehnten die Luxemburger bereits ab. Auch die Betreiber des
Portals partyface.de klagen derzeit wegen ausstehender Provisionszahlungen.
16VOR berichtet in seinem Artikel weiter, Herzog schon kein Glück mit seiner Strafanzeige gegen 16vor gehabt. Die Staatsanwaltschaft Trier habe das Verfahren eingestellt. Um diesen Artikel von 16VOR ging es: “Antenne West verliert sein Gesicht”
16VOR berichtet weiter, der Sender scheine in massiven Schwierigkeiten zu stecken. Mitte
Juni war für anderthalb Tage dessen Homepage nicht mehr zu erreichen,
weil – wie es bei der Domainverwaltung “Denic” hieß – der bisherige
Provider “seinen Service eingestellt” hat. Dann ließen Autohändler
wenige Wochen später geleaste Dienstwagen des Unternehmens abholen. Und
am Montag vergangener Woche war tagsüber für mehrere Stunden weder das
Radio- noch das Fernsehprogramm zu empfangen. Der Sender bekam keinen
Strom mehr.
Die Unregelmäßigkeiten häufen sich. Anfang Juli stellte “Kabel Deutschland” kurzzeitig die Ausstrahlung von Antenne West
ein, weil “die vertraglichen Voraussetzungen fehlten”. Auf der Homepage
des Senders war von einer “zeitweisen Störung” die Rede. Hinzu kommen
Sendeausfälle im Radio wegen technischer Pannen. Außerdem wurde das
redaktionelle Programm noch weiter heruntergefahren. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, die die Lizenzen
für private Radio- und Fernsehveranstalter in Rheinland-Pfalz vergibt,
sieht diese Entwicklung “mit großer Sorge”.
Sonntag, 20. September 2009
Grüne Parteispitze lehnt bedingungsloses Grundeinkommen ab
Offener Brief an die Grünen
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Götz Werner greift Grünen-Politiker für ihre elitäre Einstellung an (Foto: ka-news) In Den Grund für die Ablehnung sieht der Karlsruher Professor für Werner erinnert Politiker an ihre öffentliche Verantwortung, wenn er
Seit mehr als zwei Jahren wirbt Götz Werner unermüdlich für seine Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden Bürger (ka-news berichtete).
Am Wochenende hat sich der Chef der Karlsruher Dogeriemarktkette dm in
einem Offenen Brief an die Delegierten des Parteitages der Grünen in
Nürnberg gewandt. Dort wurde die Einführung des bedingungslosen
Grundeinkommens am Samstag abgelehnt. Werner attackiert in seinem
Schreiben ein elitäres Menschenbild einiger Grünen-Politiker.
seinem Brief bezeichnet Werner die Äußerungen des Grünen-Vorsitzenden
Bütikofer in der Frankfurter Rundschau, das Konzept des
"bedingungslosen Grundeinkommens" sei "offen unsozial", als polemisch
und undurchdacht. "Ich habe in den vergangenen Monaten Hunderte von
Menschen kennengelernt, die sich alsGrüne definieren oder mit Ihrer
Partei sympathisieren. Menschen, die sich zur Parteibasiszählen und die
ihre Parteispitze nicht mehr verstehen", schreibt Werner. "Die
politischen Eliten sperren sich mit aller Macht gegenein
Bedingungsloses Grundeinkommen, selbst wenn sie einen 'sozialen
Aufbruch' fordern wieBütikofer", so Werner.
Werner: Subvention für Oberschicht größer als für sozial Bedürftige
Entrepreneurship in einem von den Politikern befürchteten
Bedeutungsverlust ihrer eigenen Rolle: "Der Verlustan Deutungs- und
Entscheidungsmacht zur Frage, wer Zuwendungen vom Staat erhalten
darfund wer nicht." Dem Argument, ein gleiches Grundeinkommen für jeden
Bürger lähme die Eigeninitiative, hält Werner entgegen, die vom
Parteitag letztlich beschlossene Grundsicherung erfordereeine
Bedarfsprüfung wie bei Hartz IV - "und diese bremst und behindert
Eigeninitiative,anstatt diese durch eine Teilhabe am Volksvermögen zu
ermöglichen, die Voraussetzung füreine aktive Teilnahme am
gesellschaftlichen Leben ist".
schreibt: "Die Politik gibt nichts, sie verteilt lediglich. Die
Politiker, auch die Parteispitzen geben nichts,sondern sie haben eine
Ermächtigung seitens der Bürger zur Verwaltung der öffentlichen
Haushalte.Sie sind stets Beauftragte der Bürger (und oft indirekt
gewählt durch ihre Parteibasis)und keinesfalls Herrscher von Gottes
Gnaden. Auch Bütikofer nicht; er und Metzger sind keinebesseren
Menschen als Hartz-IV-Empfänger." Abschließlich stellt der dm-Chef
fest, die Alimentation der Oberschicht durch die öffentlichen Haushalte
- etwa durch Subventionen für Opernaufführungen - sei pro Kopf höher
als bei den sozial Bedürftigen; diesen Umstand geißelt Werner als
"offen unsozial".
Donnerstag, 17. September 2009
Andreas "Andy" Woithe rührt "Popstars"-Casting-Jury zu Tränen
Andreas "Andy" Woithe (22) hat die Jury der ProSieben-Sendung
"Popstars" im Cas ting zu Tränen gerührt (der TV berichtete). In der
Bewährungsshow heute Abend um 20.15 Uhr will der Trierer den Sprung zum
Workshop in Las Vegas schaffen. Vorab beschreibt er seine Erlebnisse
und Hoffnungen.
Trier. Im Interview mit Anne Minn äußert sich Popstars-Kandidat Andy Woithe zu
seiner Teilnahme, Fanpost und Hobbys.
Was haben Sie bisher alles erlebt? Gibt es etwa lustige Vorkommnisse oder besonders emotionale Momente?
Woithe: Ich habe viele tolle Leute hier kennengelernt -
besonders Danny. Und ein besonderer Moment war natürlich das Goldene
Mikrofon, durch das ich eine Runde übersprungen habe. Dass ich direkt
so durchstarte, hätte ich nie gedacht.
Wie war das Treffen mit der Jury und Detlef D. Soost?
Woithe: Ich war gar nicht so sehr aufgeregt - das hört sich
jetzt komisch an. Aber ich kannte sie ja irgendwie schon aus dem
Fernsehen, deswegen war es nicht so schlimm - und ich fühlte mich in
meinem Song einfach sicher.
Wie kamen Sie auf die Idee, sich zu bewerben?
Woithe: Als ich gelesen habe, dass sie dieses Jahr ein Duo
suchen, habe ich mir gedacht, dass das genau das Richtige für mich ist
- das liegt mir besser als eine größere Band. Deswegen hab' ich es
einfach mal versucht.
Was versprechen Sie sich von der Teilnahme bei Popstars?
Woithe: Den Sieg natürlich! (lacht) Naja. In erster Linie
will man ja schon gewinnen. Aber auch wenn ich das nicht schaffe, kann
das hier viele Türen öffnen. Allein die Erfahrung ist es wert.
Haben Sie eine professionelle Gesangsausbildung oder in einer Band gesungen?
Wie sieht es mit dem Tanzen aus?
Woithe: Ich habe bislang nur für mich selbst gesungen und Gitarre gespielt. Und getanzt habe ich nur in der Disko, sonst noch nie.
Bekommen Sie schon Fanpost? Und sind Freundschaften bei Popstars entstanden?
Woithe: Bislang kam noch nichts an. (lacht) Wie gesagt: Mit
Danny möchte ich mir die Freundschaft auch nach Popstars auf jeden Fall
erhalten. Und es gibt noch ein paar andere, die ich wirklich gern mag.
Sind Sie Fan von einer früheren Popstars-Band und haben die vergangenen Staffeln geschaut?
Woithe: Ich habe alle geschaut! Monrose finde ich schon
ziemlich weit oben. Die Stimmen sind toll, und sie machen gute Musik.
Fan wäre jetzt aber übertrieben.
Was machen Sie sonst beruflich?
Woithe: Ich habe Einzelhandelskaufmann gelernt und die
Ausbildung auch abgeschlossen. Im vergangenen Jahr habe ich mich aber
voll auf meine Musik konzentriert.
Was sind Ihre Hobbys?
Woithe: Ich habe immer Fußball gespielt, bis zur
Regionalliga. Und auch anderer Sport. Wenn ich Freizeit habe, dann
nutze ich sie für Sport!
Andreas Woithe kann sich nun in der Show, die als fünfte Sendung dieser
Staffel heute, Donnerstag, 17. September (20.15 Uhr, ProSieben),
ausgestrahlt wird, beweisen. Die Qualifikation für den Workshop in
Amerika brächte ihn seinem Traum näher. Extra Die erste Staffel der
Sendung "Popstars" startete im Jahr 2000. Damals siegten die Mädchen
von den "No Angels" und schafften mit Hits wie "Daylight in your eyes"
den erfolgreichen Sprung in die Charts. Weitere Bands, die aus der
Sendung hervorgingen, waren Bro`Sis, Overground, Nu Pagadi, Monrose,
Room 2012 und Just 4 Girls. Dieses Jahr sucht die Jury unter dem Motto
"Du und ich" ein musikalisches Duo. In der Jury sitzen Michelle
Leonard, Alex Christensen und Detlef D! Soost. (ami)
Vermisstenfall Walter Klein, Oberlascheid - Hinweise durch "Aktenzeichen xy ungelöst"
Trier/Oberlascheid Sieben Hinweise sind
bei der Polizei in Trier nach Ausstrahlung des „Vermisstenfalls Walter
Klein“ gestern Abend in der Sendung "Aktenzeichen xy ungelöst"
eingegangen.
Laut ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den sieben Hinweisen allerdings nur um solcher allgemeiner Natur.
Der 69-jährige Klein aus Oberlascheid wird seit zwei Jahren vermisst.
Sein Auto war am Abend seines Verschwindens in Clerveaux (Luxemburg)
gefunden worden.
Hinweise werden weiterhin am Hinweistelefon der Kriminaldirektion –
Rufnummer 0651/2019-510 entgegen genommen. Vertrauliche Hinweise werden
unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung
führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von
10.000 Euro ausgesetzt.
Donnerstag, 20. August 2009
Neue Singlebörse für Trier u. Umland ist online!
Eine Idee wurde Realität: eine kostenlose Single- und Freundschaftsbörse für Menschen aus Trier und Umgebung.
hier ist der Link: Trier-Singles Freundschaften und Partnerschaftskontakte
Es ist geplant, rund um die Single- und Freundschaftsbörse neue,
spannende Kontakt- und Freizeitangebote mit anzubieten. Noch sind es
wenige Einträge…aber es ist zu hoffen, es werden von Tag zu mehr und es
entstehen viele Freundschaften und Kontakte in allen Altergruppen.
Das innovative an der neuen Singlebörse ist der TRIER-Heart-Letter
…aber schauen und lesen Sie selbst und lassen Sie sich überraschen!
Viel Erfolg bei Ihrer Suche wünscht die Redaktion von PUBLICUS TREVERENSIS!
Donnerstag, 16. Juli 2009
Soziale Netzwerke im Internet - wie sie funktionieren und warum sie von Verbraucherschützern jetzt abgemahnt wurden.
DATENSCHUTZ
Abmahnungen gegen soziale Netzwerke
Die
Klingen werden geschärft: Verbraucherschützer haben die Betreiber
sozialer Netzwerke mit Abmahnungen zu mehr Datenschutz aufgefordert.
Sollten sie dem nicht nachkommen, droht die nächste Eskalationsstufe.
Mit Unterlassungserklärungen gehen Verbraucherschützer gegen eine
Reihe sozialer Netzwerke vor. Den Zentralen von Angeboten wie Facebook,
MySpace und Xing wurden am Dienstag Unterlassungserklärungen der
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) zugestellt. Mit den
Erklärungen sollen sich die Unternehmen zu mehr Datenschutz im Sinne
ihrer Nutzer verpflichten.
VZBV-Chef Gerd Billen kritisierte am Dienstag, dass die
Vertragsbedingungen und Datenschutzbestimmungen der Sozialen Netzwerke
die Nutzer benachteiligten, deren Betreibern aber weitgehende Rechte
einräumten. Die Datenverarbeitung erfolge oft ohne Einwilligung des
Nutzers und weit über den eigentlichen Zweck hinaus. "Dem Betreiber
alle Rechte - dem Verbraucher bleibt das Schlechte: Nach diesem Motto
scheinen die sozialen Netzwerke viel zu häufig zu verfahren", sagte
Verbandschef Gerd Billen.
Die Verbraucher wüssten oft nicht, worauf sie sich mit der
Zustimmung zu den Geschäfts- und Datenschutzbedingungen einließen,
erklärte Carola Elbrecht, die bei der VZBV das Projekt
"Verbraucherrechte in der digitalen Welt" leitet. Die Anbieter könnten
ohne Wissen der Nutzer beispielsweise deren Verhalten im jeweiligen
Netzwerk auswerten oder die Profildaten Dritten zugänglich machen.
Alles was man einstellt gehört dem Betreiber
Auch die Regelungen zum Urheberrecht kritisierte Elbrecht: Einige
Anbieter ließen sich in den Geschäftsbedingungen vom Nutzer
weitreichende Rechte an den von ihm erstellen Inhalten - etwa Fotos
oder Videos - übertragen. Die Netzwerk-Betreiber könnten daher etwa
ungefragt Privatfotos weitergeben. Auch behielten sich die Anbieter
vor, "aus beliebigen Gründen" Inhalte zu löschen oder sogar ohne
Ankündigung und ohne Angaben von Gründen Mitgliedern den Zugang zu
ihren Netzwerken sperren.
Die Klage des VZBV richtete sich neben Facebook, MySpace und Xing
auch gegen die Netzwerke lokalisten.de sowie wer-kennt-wen.de. Der
Weltmarktführer Facebook hat weltweit nach eigenen Angaben mehr als 200
Millionen Nutzer, in Deutschland sind es mehr als drei Millionen.
Wer-kennt-wen.de hat nach Unternehmensangaben 6,5 Millionen Mitglieder,
lokalisten.de über drei Millionen.
Der VZBV verschickte nun zunächst Abmahnungen an die Netzwerke.
Reagieren die Unternehmen darauf nicht, wollen die Verbraucherschützer
entschlossen reagieren. Carola Elbrecht: "Wenn die geforderten
Unterlassungserklärungen nicht abgegeben werden, werden wir das
gerichtlich klären lassen."
Dienstag, 14. Juli 2009
Microsoft Office 2010 kostenlos im Web
Microsoft wird Office 2010 nicht nur für PCs in einer 32- und
64-Bit-Fassung anbieten, sondern erstmalig auch eine Web-Variante, die
Privatanwender kostenlos nutzen werden dürfen. Wir klären auf, wie sich
die beiden Produkte voneinander unterscheiden werden
Die Web-basierte Fassung von Office 2010 trägt den Namen Office Web
Apps und enthält nur Word, Powerpoint, Excel und Onenote. Außerdem
handelt es sich um abgespeckte Fassungen der Applikationen.
Die Office Web-Anwendungen können Word-, Powerpoint-, Excel- und
Onenote-Dokumente inklusive aller Extras darstellen. Die
Bearbeitungsfunktionen werden aber eingeschränkt sein. Ähnlich wie
Google Docs wird es auch möglich sein, dass mehrere Anwender
gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.
Die Web-Varianten werden lediglich die grundlegenden - also
Kern-Funktionen der Office-Applikationen bieten. Für die
fortgeschrittenen Funktionen wird man die PC-basierte Fassung von
Office 2010 benötigen.
Ja, wobei Microsoft das Bedienkonzept stark erweitert hat. So verfügen
nunmehr alle Office-Applikationen über die Multifunktionsleiste.
Außerdem wurde die Platzierung der Befehle verbessert, so dass Anwender
häufig genutzte Befehle schneller finden sollten. Letztlich wird es bei
Office 2010 auch möglich sein, die Multifunktionsleiste anzupassen,
also Elemente hinzuzufügen, zu entfernen und umzusortieren.
Freitag, 26. Juni 2009
Michael Jackson ist tot
Michael Jackson,
einst als "King of Pop" betitelt, ist in Los Angeles gestorben.
Notärzte, die zu seinem Haus gerufen wurden, fanden ihn offenbar mit
Herz- und Atemstillstand vor. In knapp zwei Wochen wollte Jackson eine Comeback-Tournee starten. Er war einer der erfolgreichsten Künstler der Pop-Geschichte.
Jackson war am Nachmittag (Ortszeit) mit einem Notarztwagen in das
Krankenhaus gebracht worden. Wie der Internetdienst „Tmz.com“
berichtete, war ein Notruf von dem Haus des einstigen „King of Pop“ in
Holmby Hills geschickt worden.
Nach Angaben eines Feuerwehrmannes erlitt der Sänger einen
Herzstillstand, berichtete der US-Sender KTLA. Nach Informationen der
"Los Angeles Times" atmete er zudem beim Eintreffen der Rettungskräfte
nicht.
Mitte Mai war der mit Spannung erwartete Auftakt von Jacksons geplanter
Comeback-Tour in London vom 8. Juli auf den 13. Juli verschoben worden.
Drei weitere der insgesamt 50 geplanten Shows sollen erst im März 2010
nachgeholt werden. Die Terminverschiebung habe organisatorische Gründe,
hieß es damals.
Jackson war einer der erfolgreichsten Entertainer der Geschichte. Er
erhielt im Laufe seiner Karriere 13 Grammy Awards und verkaufte
schätzungsweise 750 Millionen Platten. Zu seinen größten Hits gehörten
„Thriller“ und „Billie Jean“. Mit "Thriller" kam er sogar ins Guinnes
Buch der Rekorde - es ist das meistverkaufte Studioalbum aller Zeiten.
Schon als Kind trat er mit den "Jackson 5" auf.
Jackson hinterlässt seine drei Kinder Prince Michael (geboren 1997),
Paris Michael (geboren 1998) und Prince Michael II (geboren 2002).
Donnerstag, 25. Juni 2009
Stiftung Warentest: Welches sind die besten E-Mail-Dienste?
Sie erkennen Viren nicht, übertragen Daten zu langsam und haben teilweise
abstruse Geschäftsbedingungen - das ist das Ergebnis eines Tests, bei
dem die Stiftung Warentest die großen E-Mail-Dienste unter die Lupe
genommen hat. Erstaunlich: Das beste Ergebnis erzielte ein kostenloses
Angebot.
Ist ein Produkt nur deswegen besser, weil es Geld kostet? Und muss
"günstig" oder gar "kostenlos" zwangsläufig schlecht sein? Ganz und gar
nicht, zumindest wenn man sich die aktuellen Testergebnisse der
Stiftung Warentest anschaut. Die Prüfer haben acht kostenpflichtige und
elf kostenlose E-Mail-Dienste unter die Lupe genommen und kommen zu
einem überraschenden Ergebnis: In Sachen elektronischer Post spricht
vieles für die Gratisangebote. Ein weiteres, ernüchterndes Resultat:
Nicht einer der getesteten Dienste erreichte die Note "gut".
Für den Test hatte die Stiftung Warentest bei jedem der
ausgewählten Anbieter im Zeitraum zwischen Februar und Mai 2009 je drei
Testpostfächer eingerichtet, bewertet wurde dann entlang der Kriterien
"Transparenz", "Schutz" und "Handhabung". Bei letzterem wollten die
Tester unter anderem wissen, wie einfach sich das Postfach einrichten
oder wieder abmelden ließ oder bis zu welcher Größe sich Dateianhänge
versenden und empfangen lassen. In der Kategorie "Transparenz" ging es
vor allem um Vertragsmodalitäten, bei "Schutz" insbesondere um den
Umgang mit Nutzerdaten, Beeinträchtigung durch Werbung und Virenschutz.
Der Test förderte ein eindeutiges Schlusslicht zutage: Sowohl bei den
kostenlosen als auch bei den kostenpflichtigen Anbietern landete der
E-Mail-Dienst 1email.eu auf dem letzten Platz. "Viele Probleme,
schlechte Leistung, als Kuriosum die Support-Adresse bei Web.de sowie
Vorkasse eines Jahresbeitrages bei der Bezahlvariante", fassen die
Tester der Stiftung Warentest das Ergebnis des kleinen Anbieters
zusammen. Gesamtnote: mangelhaft.
Doch auch die großen Anbieter konnten bei dem Test nicht
überzeugen: GMX, Arcor und Yahoo kamen über die Gesamtnote
"befriedigend" nicht hinaus, bei T-Online, Web.de und Hotmail langte es
gerade einmal für ein "ausreichend". Konkret bemängelten die Tester
etwa die langsame Datenübertragung bei AOL und Hotmail, aber auch, dass
bei einem etablierten Anbieter wie Web.de lediglich Dateianhänge von
bis zu vier Megabyte verschickt werden können - selbst wenn es sich
dabei "nur" um die kostenlose Variante des Dienstes handelt.
Im Prinzip sollte ein effektiver Virenschutz gerade für große Anbieter
von E-Mail-Diensten eine sichere Sache sein. Ist er aber nicht. Denn
ausgerechnet T-Online eMail unterlief in diesem Punkt eine peinliche
Panne: Über mehrere Wochen blieben zwei Virenmails unentdeckt, die -
außer von 1email.eu - von allen anderen, getesteten Anbietern
problemlos aufgespürt worden waren. Der Fauxpas führte zu einer
deutlichen Abwertung und einem gerade einmal "ausreichenden"
Gesamtergebnis.
Ebenfalls abgewertet wurden Ergebnisse bei "deutlichen Mängeln"
hinsichtlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Hier taten
sich vor allem die amerikanischen Anbieter hervor, deren Vorgaben die
Tester der Stiftung Warentest von "erheiternd" bis "dreist" einstuften.
So untersagt Hotmail etwa seinen Nutzern per AGB ohne weitere
Erläuterung "Engstirnigkeit" und behält sich außerdem vor, seinen
E-Mail-Dienst "aus beliebigen Gründen" zu ändern oder Funktionen
abzuschalten. Yahoo dagegen untersagt den Versand von Inhalten, "… die
nach Einschätzung von Yahoo … in sonstiger Weise zu beanstanden sind."
Und auch T-Online verbietet per Geschäftsbedingung Inhalte, die "das
Ansehen der Deutschen Telekom schädigen können."
Als Testsieger
ging mit Google Mail ein kostenfreies Angebot hervor, das eine
Gesamtnote von 2,7 und damit ein "befriedigend" erreichte. Sowohl
Handhabung als auch Schutz wurden von den Testern mit "gut" bewertet,
lediglich bei der Transparenz reichte es nur für ein "ausreichend", so
dass das Gesamtergebnis abfiel. "Unbehagen" bereitete den Testern vor
allem, dass der Suchmaschinenriese eingehende Mails scannt und nach
werberelevanten Inhalten filtert.
Quelle, Stern.de Autor: Von Björn Erichsen
Mittwoch, 24. Juni 2009
Medizin-Weltpremiere - Zürcher Forscher erfinden HirnOP ohne Narkose dank Ultraschall
Schweizer Wissenschaftler entwickelten eine Operation, die eigentlich gar keine ist: Mittels Ultraschall ist es ihnen gelungen, eine Hirn-OP durchzuführen - ohne die Schädeldecke des Patienten dabei öffnen zu müssen.

Der Eingriff ohne Eingriff: Ultraschall-Wellen sollen es im Gehirn zukünftig richten.
(Bild: Keystone)
Es handle sich um eine Weltpremiere, teilte die Universität Zürich am Montag mit: Der sogenannten Hochenergie-Ultraschall werde zwar seit einigen Jahren bereits in der Gynäkologie und bei Prostatatumoren eingesetzt, um erkranktes Gewebe zu veröden. Doch bislang war es unmöglich, das Verfahren durch die Schädeldecke hindurch anzuwenden.
Eine Forschungsgruppe um Daniel Jeanmonod von der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsspitals Zürich und Ernst Martin vom Magnetresonanz-Zentrum der Universitäts-Kinderklinik hat nun ein Verfahren entwickelt, das gänzlich nicht-invasive Hirnoperationen ermöglicht.
Eingriff ohne Narkose
Seit September 2008 wurden damit in einer klinischen Studie zehn Erwachsene operiert. Alle Eingriffe seien erfolgreich und ohne Komplikationen verlaufen, heisst es im Communiqué. Die Operationen erfolgen ohne Narkose, bei vollem Bewusstsein des Patienten und können ambulant durchgeführt werden.
Die Patienten hätten unter neuropathischen Schmerzen gelitten, sagte Ernst Martin auf Anfrage. Solche Schmerzen können zum Beispiel bei querschnittgelähmten Menschen auftreten oder bei Patienten, denen eine Gliedmasse amputiert werden musste.
Hirnareale stilllegen
Aus der Peripherie gelangen bei den Betroffenen keine Signale mehr ins Hirn, was dazu führen kann, dass die dortigen Nerven Reize aussenden, die Schmerzen verursachen. Weil bekannt sei, um welche Hirnareale es sich handle, habe man sie per Ultraschall stilllegen können, sagte Martin.
In einem Projekt im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts Co-Me wollen die Forscher die Technik nun weiterentwickeln. Sie hoffen, damit künftig ein breites Spektrum von nicht-invasiven Behandlungen anbieten zu können: zum Beispiel von Hirntumoren, Schlaganfällen oder reversiblen Öffnungen der Bluthirnschranke.
Bis zu 60 Grad
Die Ultraschall-Hirnoperationen der Zürcher Forscher werden in einem klinischen, bildgebenden Magnetresonanzsystem geplant und überwacht. Laut Martin werden von insgesamt 1024 Utraschallsendern auf einer ganz bestimmten Frequenz hochenergetische Schallwellen durch die intakte Schädeldecke ins Gehirn geschickt.
Dort wird der Ultraschall in einem Brennpunkt von drei bis vier Millimetern Durchmesser konzentriert. Durch den Schall werden die festgelegten Hirnteile auf bis zu 60 Grad erhitzt und dadurch abgetötet. Der Temperaturanstieg wird während dem Eingriff auf Magnetresonanz-Wärmekarten fortlaufend präzise dargestellt und kontrolliert.
Samstag, 20. Juni 2009
Glaubwürdigkeit von Journalisten erschüttert - Hohe Honorare für Nebentätigkeiten bei Unternehmen
Journalisten der öffentlich-rechtlichen Medien geniessen grosses Vertrauen in der Bevölkerung. Jetzt hat das NDR-Magazin Zapp aufgedeckt, wie Fernsehmoderatoren ihre Prominenz vermarkten und ihre Glaubwürdigkeit verkaufen und ihre Unabhängigkeit gefährden. Sehen Sie den folgenden Videobeitrag und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.
Petra Gerster: ZDF-Nachrichten–Frau, Tom Buhrow: Mister Tagesthemen imErsten, Claus Kleber: Anchorman beim ZDF, Anja Kohl: Börsenexpertin im
Ersten, Peter Hahne: fürs ZDF in Berlin, Michael Antwerpes:
Sportmoderator im Ersten. Sie alle gelten als kompetent und seriös.
Doch sie sind nicht nur als Fernsehjournalisten aktiv. Sie sind auch
begehrt als Referenten und Moderatoren und greifen kräftig Kohle ab.
Ihr Feedback ist ausdrücklich erwünscht.
Sonntag, 14. Juni 2009
Der Mehrwert von (oder wie nutze ich?) Twitter
Es ist schon sehr erstaunlich wie hartnäckig manche hier ihren
Wissenspanzer ausfahren und den Mehrwert von Twitter in Frage
stellen. Wobei sich hier natürlich überhaupt die Frage stellt, ob
darin denn da unbedingt ein riesengroßer Mehrwert stecken muss. Aber
die selben Leute verstehen ja auch soziale Netzwerke wie Xing,
Facebook oder studiVZ nicht und werfen deren Nutzergemeinschaft
konsequent inhärente Blödheit vor.
Aber um vielleicht mal etwas Licht in die Sache zu bringen und
denjenigen zu helfen, die - wahrscheinlich ohne es je probiert zu
haben - in Twitter keinen Nutzen sehen bzw. das Prinzip nicht
verstanden haben:
Um die Frage "What are you doing?" geht es in meinen Augen gar nicht
(mehr). Zumindest bei mir nicht. Twitter setzt dort an, wo klassische
"Blogs" (die übrigens von den selben Leuten in Frage gestellt wurden,
die jetz über Twitter die Nase rümpfen) zu umfangreich ist. Durch die
Begrenzung auf 140 Zeichen wird man gezwungen, wesentliche Inhalte
auf den Punkt zu bringen. So verfolge ich bspw. die Twitter-Feeds
verschiedener Blogs, die ich so lese, die dann jeweils ihre
Blog-Artikel-Exzerpte als Tweet posten. Bei der ungeheuren Mengen an
Posts, die da zusammenkommen (bspw. Engadget) lässt sich so sehr
leicht aussortieren, was für mich interessant ist und was nicht, ohne
10 Pages in einem Feed-Reader zu wälzen - ja ich weiß, dass man sich
in solchen auch nur Überschriften und die ersten 3 Sätze anzeigen
lassen kann, aber das ist nicht das selbe wie eine inhaltliche
Gesamtbeschreibung in 2-3 Sätzen. Bin ich durch die 140 Zeichen
(meist sind es nichtmal so viele) "angefüttert" habe ich die
Möglichkeit über den integrierten Link mir den gesamten Inhalt
anzusehen.
Des Weiteren habe ich Twitter-Feeds von bekannten Größen in der
Branche meines Interesses abonniert und erfahre so in prägnanten
Meldungen über neue Technologien und Konzepte, Messen, Trends,
Probleme, Interviews usw. , die meist erst Tage oder Wochen später in
der Fachpresse bzw. einschlägigen Portalen/Blogs erscheinen. Auch
hier kann ich wieder sehr schnell Interessantes von Uninteressanten
trennen.
Und letztlich verfolge ich auch die Tweets von einigen guten
Freunden, die ebenfalls bei Twitter sind. Hier werden hauptsächlich
interessante Links zu Artikeln von Blogs, Videos, Anwendungen oder
sogar Musik (Creative Commons natürlich) jedweder Couleur
ausgetauscht, manchmal auch eigene Bilder verlinkt. An dieser Stelle
sollte man natürlich seinen Twitter-Feed gegen beliebiges Abonnieren
durch andere sperren (Abonennten müssen dann explizit freigeschaltet
werden, ich lasse dabei nur Leute, die ich persönlich kenne auf meine
Timeline). Durch auf diese Art ausgetauschte Informationen kann prima
seinen Horizont erweitern.
Darüberhinaus hat sich gezeigt, dass Twitter nochmal wesentlich
schneller ist als Blogs, denen ja auch nachgesagt wurde, dass sie
sich gegenüber den klassischen Medien viel schneller bewegen. Man
erinnert sich an das Flugzeug im Hudson River oder die Wahl zum
Bundespräsidenten, was allerdings weniger etwas mit Twitter denn mit
den mobilen Anwendungen für diesen Dienst zu tun hat. Diese erlauben
es wirklich sehr einfach in jeder Lebenslage Tweets zu posten, ob
sinnvoll oder nicht.
An dieser Stelle ist natürlich eine Schwelle weggefallen, die vorher
bspw. beim Bloggen vor zu starker Benutzung abgeschirmt hat. Und
somit verhindert hat, dass man quasi seinen ganzen Alltag preisgibt
und sensible Informationen noch dazu. Doch warum twittert man jetzt
ein Foto? Weil man es kann. Weil mein Endgerät eine Kamera hat, die
Twitter-Anwendung automatisch das Bild aufnehmen, hochladen und eine
Tiny-URL dazu erzeugt und ich nicht erst an den Rechner muss, das
Bild von der Kamera/Speichermedium übertragen muss, um es dann in
meinen Blog oder Bilderdienst hochzuladen und entsprechend zu
verlinken. Warum twittert man seine Geo-Koordinaten? Weil man es
kann. Weil das Endgerät eben einen GPS-Empfänger hat und die
Twitter-Anwendung diesen per Knopfdruck nutzen kann.
Hier muss man freilich sehr aufpassen, dass man a) nicht selber zu
viel davon nutzt und b) Content, den andere auf diese Weise
generieren nicht über Hand nimmt. Das ist aber bei jedem neuen Medium
so. Und die Nutzer werden von der anfänglichen Hype alle Features zu
nutzen, nur weil sie da sind, auch wieder wegkommen - ist ein ganz
normaler Lerneffekt.
Mit etwas Geschick umschifft man jedoch all diese Klippen und kann so
Twitter sinnvoll nutzen.
Ich hoffe, ich konnte bei einigen hiermit ein bisschen mehr
Verständnis für die Sache erzeugen.
PS: Was ich jetzt nicht erwähnt habe, ist die ganze Geschichte rund
um das Twitterverse und Suchmaschinen, die aktuelle Gesprächstrends
in der Nutzergemeinschaft anzeigen. Das wird von vielen
konventionellen Medien als der größte positive Nutzen von Twitter
beschrieben. Mag zwar für die Forschung ganz interessant sein, ist
für mich persönlich aber nicht von Belang. Wer das als Hauptnutzen
sieht, zeigt auch, dass er Twitter selbst nicht (richtig) nutzt."
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